Umzugsunternehmen Berlin
Die Neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die Hochzeit der Umzugsunternehmen Berlin, denn da hat die Bundesregierung ihren Umzug von Bonn nach Berlin durchgeführt. Diese Aktion war eine große Herausforderung für alle Umzugsfirmen Berlin. Durch den Mauerfall und den kurz darauf erfolgten Übergang der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland hatte sich die Bundesregierung sehr schnell für einen Umzug Berlin entschieden, da schon immer politisch feststand und gewünscht war, dass der Sitz der Bundesregierung von Bonn nach Berlin, dass ja auch schnell zur neuen Bundeshauptstadt befördert wurde, verlegt wird.
Die ersten Aufträge an die Umzugsunternehmen Berlin wurden schon Ende des Jahres 1990 erteilt. Denn alle Bundesministerien und auch Bundesoberbehörden haben eine Außenstelle ihrer Behörde in Berlin eröffnet. Zunächst waren von dem Umzug Berlin in der Regel nur Akten betroffen und so gab es zunächst nur kleinere Aufträge an die Umzugsfirmen Berlin. Dies änderte sich aber dann schlagartig, als die ersten Regierungsgebäude in Berlin fertig gestellt waren. Zu dieser Zeit gab es sogar noch nicht einmal ausreichend Transportkapazitäten bei den Umzugsunternehmen Berlin, um den Umzug Berlin sehr schnell durchzuführen. Da eine Behördenverlegung immer reibungslos und ohne Unterbrechung passieren muss, gab es für die Umzugsfirmen Berlin mannigfache logistische Probleme zu überwinden.
Die einzelnen Bundesministerien stellten in enger Zusammenarbeit mit den Umzugsunternehmen Berlin Zeitpläne auf und es wurde festgelegt, welche Abteilung wann den Umzug Berlin durchführen sollte. In der Regel haben die Umzugsfirmen Berlin zunächst einmal die gesamten Aktenberge der Ministerien bewegt. Dabei wurde im Rahmen des Umzug Berlin sogar ein Pendelverkehr eingerichtet werden. Brauchte z. B. ein noch in Bonn Dienst tuender Beamte eine Akte zur Bearbeitung eines Vorfalls, musste diese ja wieder aus Berlin zurück nach Bonn.
In diesem Zusammenhang mussten die Umzugsfirmen Berlin auch noch ein weiteres logistisches Problem lösen, denn im Zuge der ganzen Umzugsaktion sollten auch nahezu simultan einige der in Berlin ansässigen Behörden, wie das Bundesgesundheitsamt oder der Deutsche Entwicklungsdienst von Berlin nach Bonn umziehen. Aber aufgrund der bis dahin schon von den Umzugsunternehmen gesammelten Erfahrungen konnten sie auch dies mit Bravour leisten.
Aber mit dem Umzug der Ministerien, Behörden und sonstigen Organisationen nach Berlin oder im Zuge der Reorganisation der Bundesbehörden von Berlin nach Bonn war es immer noch nicht ganz getan. Da die meisten Beamten, die bisher in Bonn ihren Dienst verrichteten, ebenfalls über kurz oder lang nach Berlin umziehen mussten, gab es für die Umzugsunternehmen Berlin immer noch viel zu tun.
Dennoch sind nicht alle Beamte dieser Behörden nach Berlin umgezogen und böse Zungen behaupten, dass sich da um den Bodensatz der faulsten Beamten handelt. Denn Sie haben als scherzhaft DiMiDo Beamte zwei Arbeitstage weniger. Denn Sie stellen ihre Diensttätigkeit in den Regel am Donnerstag zu Dienstschluss ein. Kommen freitags noch mal kurz ins Büro, um sich dann flugs auf die Heimreise zu begeben. Sie treten Ihre Rückreise nach Berlin natürlich erst montags an. Damit ist auch dieser Wochentag für den Dienst irgendwie verloren.
Aber es sind immer noch rd. 25 % der Bundesministerien, wie das Verteidigungsministerium mit mehreren Tausend Soldaten und Beamten oder das Gesundheitsministerium in Bonn verblieben. Daher wird es in den kommenden Jahren auch wieder verstärkt öffentliche Aufträge für Umzugsunternehmen Berlin geben.